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Das Skimmerbecken System
Der Skimmer - Das Wasseroberflächen-Reinigungssystem
Die Absaugöffnung eines Skimmers hat eine Breite von ca. 15 - 35 cm.
Die Skimmer-Anzahl wird bei einem Schwimmbad nach dem Umwälzvolumenstrom der Filteranlage sowie über die max. Absaugleistung (ca. 6 - 10 m³/h) der einzelnen Skimmer berechnet.
So ist es bei größeren Becken erforderlich, mehrere Skimmer zu installieren.
Um eine optimale Durchströmung bei komplexen Beckenformen zu gewährleisten und Zonen zu vermeiden in denen das Schwimmbadwasser nicht bewegt wird müssen ebenfalls mehrere Skimmer installiert werden.
Hier einige Beispiele für die Anordnung von Einbauteilen bei unterschiedlichen Beckengrößen :
Wie funktioniert ein Skimmer?
Ein Skimmer besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse mit Ansaugöffnung und einer beweglichen Skimmer-Klappe, welche sich der Wasserhöhe anpasst. Durch die Saugwirkung der Filterpumpe strömt das Schwimmbeckenwasser in den Skimmer, wobei die am stärksten verschmutzte Wasseroberfläche abgesaugt, von der Skimmerklappe vor dem zurückfließen gehindert und der Filteranlage zugeführt wird.
Weiterhin befinden sich im Gehäuse des Skimmers ein Siebkorb, welcher grobe Verschmutzungen wie z.B. Blätter zurückhält, ein Anschluss für das Bodenreinigungsgerät, sowie ein Zwangsüberlauf.

An einigen Produkten befindet sich ein Anschluss für Bodenabläufe. Bei diesen Modellen besteht die Möglichkeit einen Teil des Schwimmbadwassers aus dem Bodenbereich über den Skimmer abzusaugen.
Die einstellbare Absaugmenge sollte 1/3 Bodenflächenwasser und 2/3 Oberflächenwasser betragen.
Ist ein solcher Anschluss nicht vorhanden, werden separate Zuleitungen von der Filteranlage zum Skimmer und Bodenablauf geführt. Über Armaturen im Technikraum kann eine Mengenregulierung erfolgen.

Ebenfalls können im Skimmer Schwimmerventile bzw. Elektroden zur automatischen Frischwasser-Nachspeisung montiert werden. Im Handel werden Skimmer in verschiedenen Ausführungen aus den Werkstoffen Kunststoff, Edelstahl und Rotguss angeboten.

Beim Skimmer-System befindet sich der Wasserstand im Schwimmbecken konstruktiv bedingt ca. 15 - 20 cm unter dem Beckenumgang. Wodurch sich ein Schmutzfilm im Bereich der Wasseroberfläche an der Beckenwand bilden kann, welcher das Schwimmbadwasser zusätzlich belastet.

Nachteilig können sich eine stärkere Wellenbildung beim Schwimmen, bedingt durch die Reflektion von Wellen an der Beckenwand, oder eine Dunstglocke über der Wasseroberfläche auswirken.
Die Wasserdurchströmung erfolgt bei Einsatz des Skimmer-Systems meist horizontal in Längsrichtung des Schwimmbeckens. Dabei werden die Einlaufdüsen in die gegenüberliegende Beckenwand des Skimmers, in einer Wassertiefe von ca. 40 - 50 cm montiert. Bei Wassertiefen über 50 cm können die Einlaufdüsen auch in zwei Reihen versetzt untereinander angeordnet werden. Bei dieser zweireihigen Anordnung empfiehlt sich ein Abstand von 30 cm zur Wasseroberfläche für die oberen Düsen und ein Abstand von 30 cm zum Beckenboden für die unteren Düsen.

Seitenansicht des Wasserflusses im Schwimmbecken :
Um eine gleichmäßige Durchströmung des Schwimmbeckens zu gewährleisten, müssen an den Einlaufdüsen die Druckverhältnisse bzw. Einströmgeschwindigkeiten übereinstimmen. Dies ist nach dem Prinzip gleicher Strömungswege in gleich langen Rohrleitungen (Rohrverteilung in Form des sogenannten Hirschgeweihes) bzw. durch den Einsatz regulierbarer oder unterschiedlich dimensionierter Einlaufdüsen möglich.
Schon während der Planung von Schwimmbädern sollte die Strömungsrichtung des Beckenwassers von den Einlaufdüsen in Richtung Skimmer berücksichtigt werden, welche immer der Hauptwindrichtung entspricht.
Auf diese Weise wird die Wasserbewegung an der Oberfläche in Richtung Skimmer vom Wind unterstützt.

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